Wandertouren fernab des Tourismus

Das bayerische Mangfallgebirge hat für Wanderfreunde einiges zu bieten. Neben den bekanntesten Ausflugzielen Rotwand, Wendelstein oder Brünnstein, gibt es hier noch einiges mehr zu entdecken: kleine, versteckte idyllische Wanderrouten zum Seele baumeln lassen. So kann man ganz in Ruhe und in vollen Zügen den schönen Panoramaausblick genießen.

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Mangfallgebirge neu entdecken

1 | Gut versteckt

Der Ochsenkamp

Abgeschirmt vom Getümmel erhebt sich der Ochsenkamp in den weiß-blauen Himmel. Vom Weißachtal fährt man bis zur Schwarzentennalm, um über die Rauhalm und den kompletten Höhenzug von Südwesten aufzusteigen. Alternativ kann man auch weiter auf die Nordostseite des Ochsenkamps fahren. Von dort führt ein Weg zum Hirschtalsattel hinauf. Packt eine Brotzeit ein und genießt den gemütlichen Wiesenfleck am Gipfelkreuz in aller Ruhe.

einfach
930 Hm
6 bis 7 Std.
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2 | Kühne Nadel

Der Leonhardstein

Der Leonhardstein ist aufgrund seiner markanten Form ein auffallend schöner Berg in den Tegernseer Bergen bei Kreuth. Den 1.452 m hohen Gipfel des „Felszacken“ erreicht man über einen schmalen Pfad vorbei an erfrischenden Wasserfällen. Achtung: hier ist Trittsicherheit und etwas Klettergeschick gefragt, denn der Aufstieg ist teils steil und eng. Doch als Belohnung lockt eine schön idyllische Aussicht.

mittel
680 Hm
4 Std.

3 | Gut eingebettet

Die Bodenschneid

Die Bodenschneid liegt inmitten des bei Wanderern beliebten Wallbergs und dem Finsteralmgebiet. Die schöne 1.669 m hohe Bodenscheid muss sich jedoch keinesfalls verstecken. Im Gegenteil: Hier hat der Massen-Bergtourismus noch nicht ganz so extrem Einzug gehalten und man kann entspannt den schönen Ausblick auf die bayerischen Voralpen sowie Spitzing- und Tegernsee genießen. Dabei steht einem der Aufstieg aus vielen Richtungen frei. Von Westen über einen Waldgürtel und einen großen Wiesenhang, von Norden aus dem Kar mit dem Bodenschneidhaus oder ihr nehmt unseren Favoriten von Südosten von der Oberen Firstalm aus.

einfach
900 Hm
5 Std.
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4 | Der kleine Bruder

Der Hochmiesing

Der Hochmiesing ist der „kleine Bruder“ der weitaus bekannteren Rotwand. Mit einem weitgehend flachen, dafür aber relativ langen Aufstieg (etwa 4 Stunden) startet die Tour in Geitau. Vorbei an einem Segelflugplatz mit Blick auf Miesing taucht man in den kühlen Bergwald ein, den man bei der Untersteilenalm wieder verlässt. Die Tour führt weiter vorbei am idyllischen Soinsee mit wunderschönen Panoramablick, hinauf zum Miesingsattel. Schließlich kann man auf dem Gipfel des zweithöchsten Berges des Mangfallgebirges in aller Ruhe den Ausblick auf die Bayerischen und Tiroler Bergwelt auf sich wirken lassen – und winkt entspannt der gegenüberliegende Rotwand zu, auf der sich zahlreiche Leute tummeln.

einfach
1100 Hm
ab Geitau 7 Std.

5| Auf zu neuen Ufern

Der Seebergkopf

Den See zum Berg gibt es zwar nicht (mehr), aber der 1.538 m hohe Berg südwestlich von Bayrischzell bietet alles, was ein bayerischer Voralpenberg braucht: schmale Wanderpfade, großzügige Almwiesen, ein wenig Waldweg, ein paar Stufen, knorrige Wetterfichten, neugierige Kühe und ein romantisches Gipfelkreuz. Genau das richtige für alle, die eine leichte, aber abwechslungsreiche Tagestour mit überschaubaren Höhenunterschied in Nachbarschaft des Wendelsteins suchen. Die Wanderroute startet am Seeberg-Parkplatz und ist vorn dort sehr gut ausgeschildert.

einfach
750 Hm
5 Std.
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6 | Der Höchste

Hinteres Sonnwendjoch

Das Hintere Sonnwendjoch ist mit 1.986 m der höchste Gipfel des Mangfallgebirges und ein Tiroler Schatz. Der Blick ist während des Aufstiegs auch bei der Gipfelpause nach Süden Richtung Zentralalpen offen – es sei denn, man lässt die Füße über die schorfige Nordflanke baumeln und betrachtet stattdessen die weiter nördlich gelegenen Gipfel. Die sonnige Wanderung über die Ackernalm ist im Frühjahr und Herbst am schönsten. Wer im Sommer kommt, sollte das nicht ohne Sonnenschutz tun.

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660 Hm
3 bis 4 Std.

7 | Aussichtsreich

Der Rehleitenkopf

Diese entspannte Wanderroute startet am Wanderparkplatz Falkensein: Über breite Forstwege gelangt man am Pertersbergl vorbei bis zum Berggasthof Hohen Asten, welcher auf einer großen Wiesenfläche zur gemütlichen Einkehr einlädt. Doch es lohnt sich, die Einkehr aufzuschieben: Eine gute halbe Stunde später ist der versteckte Berg erreicht, wo ein freier Blick auf den Wendelstein wartet.

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870 Hm
5 Std.
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